Jahreshauptversammlung

Auch im vergangenen Jahr merkte man wieder deutlich, dass die Anforderungen an eine Stützpunktfeuerwehr sich nicht verringern, ganz im Gegenteil.

 

Das zeigt sich auch wieder einmal an den Übungs- und Einsatzstunden. Im Jahr 2018 war die Feuerwehr mit 3.446 Einsatzstunden in 260 Einsätzen eingebunden.

Das Einsatzspektrum reichte von Klein- und Großbränden, über Starkregen bis hin zu einigen, leider teilweise auch tödlichen, Verkehrsunfällen.

 

Das Jahr begann gleich mit zwei dieser tödlichen Verkehrsunfälle auf der B300. Zwischen Peutenhausen und Gachenbach kam es zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem LKW. Die Beifahrerin des PKW verstarb noch an der Unfallstelle, der Fahrer musste mit schwerem Rettungsgerät befreit werden.

Nur zwei Wochen später kam es bei der Abfahrt Schrobenhausen Mitte zu einem weiteren tödlichen Verkehrsunfall. Ein Transporter war frontal mit einem LKW zusammengestoßen. Der Fahrer des Erstgenannten konnte nur noch aus seinem Fahrzeug geborgen werden.

 

Schwerer Starkregen, beschäftigte die Wehr am 12.06.2018 ab 22:40 Uhr, zusammen mit den Ortsteilwehren, Aresing, Langenmosen und Brunnen, rund zwei Tage lang mit über 50 Einsätzen. Die Koordination aller Einsatzkräfte übernahm die eingerichtete Abschnittsführungsstelle Süd.

 

Zu zwei Großbränden ging es in den Monaten August und September. Der erste ereignete sich in Habertshausen. Hier hielt eine brennende Maschinenhalle mehrere Feuerwehren aus der Umgebung stundenlang in Atem. Im September ging es dann nach Lampertshofen zum Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens.

 

Lob gab es von den Kommandanten an die aktive Mannschaft für die rege Übungsteilnahme in diesem Jahr. In den rund 3.343 geleisteten Übungsstunden - in Monatsübungen und den Übungen der Fachabteilungen Atemschutz, UG-OEL, Jugendfeuerwehr und Maschinisten, wurde das Wissen der Aktiven vertieft und ausgebaut. Die Übungsszenarien in diesem Jahr beinhalteten unter anderem Löschaufbau, technische Hilfeleistung, Personenrettung, eine Großübung am Klosterberg in Hohenwart und lange Schlauchleitungen.

Zusätzlich wurden an den drei bayerischen Feuerwehrschulen, sowie örtlich wieder viele Fortbildungen und Lehrgänge von den Mitgliedern absolviert.

 

Beindruckend war auch wieder die Teilnehmerzahl bei den Leistungsabzeichen, welche alle Gruppen mit Bravour meisterten. Vier Gruppen legten das Abzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ 2018 mit Erfolg ab.

 

Vereinsvorstand Claudia Funk ließ die Vereinsveranstaltungen Revue passieren und lobte die tolle Gemeinschaft im Verein.

Es war wieder einiges geboten, wie der traditionelle Besuch der Schromlachia, der Osterbrunch, das Karfreitagsschafkopfen, der Motorradausflug oder die Teilnahme am Stadtlauf. Auch waren wir wieder mit einem Stand auf dem sozialen Christkindlmarkt vertreten.

 

Es folgte der Bericht der Fachgruppen durch Fabian Kress (Atemschutz), Benedikt Wirsieg (Absturzsicherung), Christian Manhart (UG-ÖEL) und Jürgen Schreier (Jugend).

Als eine der ersten bestehenden Jugendgruppen im Landkreis, konnte die Schrobenhausener heuer Ihr 30-jähriges Bestehen feiern.

Zu einem Führungswechsel kam es in der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL). Nach über 15 Jahren gab Christian Manhart das Amt an Stefan Heisele ab.

 

In seiner Ansprache an die Anwesenden hob Kreisbrandrat Stefan Kreitmeier die Mitgliederzahl der Wehr hervor – die Stadtfeuerwehr ist die Mitgliederstärkste im ganzen Landkreis.

Der erste Bürgermeister der Stadt Schrobenhausen, Dr. Karlheinz Stephan, zeigte sich beindruckt von der Leistung der Mannschaft und versprach die Stadt werde Ihre Feuerwehr weiterhin unterstützen und ausstatten – immerhin seien die Investitionen in die Wehr im Vergleich zu dem was die Stadt in eine Berufsfeuerwehr stecken müsste lächerlich.

 

Bericht Schrobenhausener Zeitung:

https://www.donaukurier.de/lokales/schrobenhausen/Feuer-Wasser-Atemschutz;art603,4117786

Zurück